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Fassadendämmung (hinterlüftet)

Gebrauchstauglichkeit von Mineralwolledämmstoffen für Außenwände

Eignung

Für die Dämmung von Außenwänden aus Beton oder Mauerwerk dürfen nur Dämmstoffe verwendet werden, die der EN 13162 entsprechen. Sie müssen die Mindestanforderungen des jeweiligen Anwendungsgebietes gemäß DINV 4108-10 erfüllen. Darüber hinaus sind die Anforderungen an den Brandschutz laut Landesbauordnung einzuhalten. Bei Hochhäusern sind generell nichtbrennbare Baustoffe nach EN 13501-1 einzusetzen.

Anwendung

Nach DIN V 4108-10 werden Dämmstoffe nach ihrem Anwendungsgebiet unterschieden. Dabei wird für die Außenwand nach folgenden Anwendungsgebieten unterschieden: WAB-Außendämmung der Wand hinter Bekleidung, WZ-Dämmung von zweischaligen Wänden, WAP-Außendämmung der Wand unter Putz und WTH-Dämmung zwischen Haustrennwänden mit Schallschutzanforderungen.

Feuchteschutz

Gemäß DIN V 4108-10 müssen Dämmstoffe für die Außenwand Wasser abweisend sein. Der Nachweis dafür wird durch die Prüfung der langzeitigen Wasseraufnahme nach EN 12087 geführt.

Dämmung Vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden

Vorteile der Steinwolledämmung

Steinwolle-Dämmstoffe sind auf Grund ihrer hervorragenden Produkteigenschaften für die Dämmung Vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden besonders geeignet und bieten folgende Vorteile:

  • Hochwertiger Wärmeschutz durch lückenlose und nahezu wärmebrückenfreie Verlegbarkeit
  • Wirksame Wärmedämmung sorgt für geringen Heizenergieverbrauch
  • Feuchtigkeit kann durch die Diffusionsoffenheit der Steinwolledämmung in die Hinterlüftungsebene wandern
  • Schutz der tragenden Wand vor Rissbildung, verursacht durch Temperaturschwankungen
  • Erhöhung der Schalldämmung um bis zu 10 dB
  • Erfüllung der höchsten Brandschutzanforderungen, auch für Hochhäuser
  • Keine Tauwasserbildung im Dämmstoff durch Diffusionsoffenheit

Vorteile hinterlüfteter Fassaden

  • Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes durch die Belüftung
  • Wärmespeicherung der Tragwand ermöglicht Temperaturausgleich
  • Eindringendes Regenwasser wird durch den belüfteten Hohlraum abtransportiert

Dübelschema

Verlegung der Dämmung

Fassadendämmplatten werden in der Regel fugenversetzt verlegt und mit Rockwool Fassadendübeln mechanisch fixiert. Eine Verklebung gilt nur als Montagehilfe, um die Platten bei der Verlegung zu justieren. Die Platten sind so anzubringen, dass sich keine Hohlräume zwischen Untergrund und Dämmschicht bilden, um ein Hinterströmen durch kalte Außenluft auszuschließen. Die Dämmstoffplatten sind dicht zu stoßen. Anschlüsse an Unterkonstruktionen, z.B. Wandtraghalter oder Holzlatten, sind lückenlos auszuführen, um das Entstehen von Wärmebrücken zu vermeiden.

Fassadendämmung

  • Dämmung von vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden
  • Dämmung hinter Betonfertigteilen
  • Dämmung von zweischaligem Mauerwerk (Kerndämmung)
  • Außendämmung in Stahlkassetten
  • Dämmung von Haustrennwänden
  • Windsperre aus Aluminiumblech an Gebäudeecken
  • Ungezieferschutzgitter aus Lochblech (Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff)
  • Mauerwerkssperre (L-/Z-Isolierung)
  • etc.

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